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| Nadine Steinmeier und Florian Hallas erhalten in ihrer Ausbildung zu IT-Systemkaufleuten kaufmännisches und technisches Know-how |
Die Abkürzung IT steht für „Informations- und Telekommunikationstechnik“. Netzwerke und PCs, Hard- und Software, Internet und E-Mail, Telefon und Fax sind die Arbeits-mittel der IT-Systemkaufleute wie auch ihrer Kollegen in den anderen IT-Ausbildungsberufen (IT-Systemelektroniker/-innen, Fachinformatiker/- innen). Als praxisorientierte Fachleute sorgen sie für den Daten- und Informationsaustausch per PC. IT-Systemkaufleute erarbeiten informations- und telekommunikationstechnische Lösungen. Zu ihrem Arbeitsbereich gehören kaufmännische Aspekte ebenso wie die technischen Aspekte. Sie arbeiten vornehmlich im Vertrieb, unterstützen aber mit ihrem Wissen auch das Marketing. Sie betreuen Projekte, die zur Einführung oder auch Erweiterung von Anlagen und Geräten dienen, mit denen Informationen verarbeitet oder übermittelt werden. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Dienstleistung. Sie beraten Fachabteilungen als ihre „Kunden“ und beobachten den Markt, um kontinuierlich neue Informationen über Geräte und Systeme zu recherchieren. Während der ersten anderthalb Jahre wird in allen drei IT-Berufen identisches Grundlagenwissen erlernt, um eine gemeinsame Kernqualifikation zu erwerben. Jeder Auszubildende gewinnt Informationen aus dem Bereich des anderen. Dieser Blick über den Tellerrand ist deshalb wichtig, weil im späteren Berufsalltag beispielsweise die IT-Systemelektroniker Anforderungen der Systemkaufleute verstehen müssen, um für sie Lösungen zu entwickeln. Die restlichen anderthalb Jahre werden berufsspezifische Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt und in Fachabteilungen vertieft. Im ersten Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden unterschiedliche Systeme und Geräte kennen und trainieren, sie zu installieren und zu testen. Im zweiten Jahr erhalten die IT-Systemkaufleute Einblicke in die Arbeitsweise von Marketing und Vertrieb, da sie aktiv in diesen Bereichen mitarbeiten. Auf Basis dieses Grundlagenwissens trainieren sie, Lösungskonzepte für „Kunden“ zu entwickeln und durchzukalkulieren. Jetzt arbeiten sie bereits im Projektmanagement mit. Ihre Ausbildung umfasst, dass sie Lösungen für den Einsatz kompletter Systeme entwickeln, Angebote erstellen und diese auch ihren „Kunden“ präsentieren. Dazu gehört die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen und sich auf sie einzustellen. Nur so können die IT-Systemkaufleute ihre Aufgabe als Dienstleister erfolgreich erfüllen.
Berufsausbildung bei Phoenix Contact
„Qualifikation heißt Zukunft sichern. “Seit mehr als 40 Jahren bildet Phoenix Contact eigenen beruflichen Nachwuchs aus, derzeit in mehr als elf Fachberufen.1.550 junge Menschen haben bei Phoenix Contact seit 1957 ihren Weg in den Beruf begonnen, die Mehrzahl von ihnen ist heute als Fachkraft im Unternehmen tätig. Der erste Auszubildende wurde unlängst nach mehr als 45 Jahren Berufstätigkeit bei Phoenix Contact in den Ruhestand verabschiedet. Die Ausbildungsquote weist derzeit mit rund acht Prozent eine beachtliche Höhe auf. Das Engagement in der beruflichen Ausbildung erstreckt sich vom Metall- und Elektro- über den Kunststoff-Bereich bis zu modernen kaufmännischen Berufen. Die kooperative Ingenieur-Ausbildung nutzen junge, engagierte Menschen, um im Unternehmen einen Fachberuf zu erlernen und zeit- gleich ein Studium an der Fachhochschule zu absolvieren. Dabei werden nicht nur ihre fachlichen Kompetenzen ausgebildet. Auch ihr Teamgeist, ihre sozialen Kompetenzen sowie sprachliche und kulturelle Fähigkeiten werden gleichermaßen gezielt entwickelt.
xplore – New Automation Award 2005 Um Schüler und Studenten, Auszubildende und Berufsanfänger für Technik zu begeistern, führt Phoenix Contact seit 1998 den Automatisierungswettbewerb „xplore New Automation Award“ durch. Er spornt Teams oder Einzelkämpfer an, ideenreich technische Lösungen zu entwickeln und außergewöhnliche Anwendungsfälle zu kreieren. Spaß an der Technik ist ein gute Grundlage für die Begeisterung im späteren Beruf! Der nunmehr dritte Wettbewerb ist im Februar 2004 gestartet. Den Siegern bietet sich die Chance, den Award aus den Händen der Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn auf der Hannover Messe 2005 persönlich entgegenzunehmen. Teilnahme-Bedingungen, Anmeldeunterlagen sowie weitere Informationen finden Sie unter www.xplore.org
Berufsbild als PDF |
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