| Der Einsatz von Ethernet TCP/IP in der Automatisierung wird seit einigen Jahren euphorisch diskutiert. Bevor jedoch eine Anwendung im prozessnahen Bereich erfolgen kann, ist die Frage der Echtzeitfähigkeit zu beantworten. Zeitkritische Vorgänge wie z.B. Request-Response-Transaktionen zwischen Anwendungen müssen quantitativ bewertet werden. Hierbei geht es vor allem um die Bestimmung von verlässlichen oberen Schranken für die Durchlaufzeit und den Zeitjitter. Simulation ist eine sehr nützliche Technik, um Leistungsdaten für spezifische Szenarien zu gewinnen. Voraussetzung für die Simulation ist die Erstellung eines geeigneten Modells. Da Simulationsläufe jedoch nicht alle erdenklichen Lastszenarien abdecken können, wird zur Berechnung oberer Schranken für die Transaktionszeiten die analytische Methode ‚Network Calculus‘ vorgestellt. Anhand von praxisrelevanten Szenarien aus der Fertigungstechnik werden abschließend quantitative Werte für obere Zeitschranken vermittelt. Vollbeitrag als PDF |
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