Pilz hat sich als weltweit agierender Anbieter von Sicherheitstechnik etabliert. Daneben gehören zum Produktspektrum IPCs, Bedien- und Visualisierungsgeräte, Niederspannungsschaltgeräte und Steuerungen. Renate Pilz, Inhaberin und geschäftsführende Gesellschafterin, Dr.-Ing. Peter Fröhlich, Leiter des Geschäftsbereich Industriecomputer und Bediengeräte und Dipl.-Ing. (FH) Klaus Stark, Leiter Produktmanagement geben im Gespräch mit der Redaktion des A&D NEWSLETTERs Auskunft über den aktuellen Stand und Trends der Sicherheitstechnik sowie über die Ausrichtung und Ziele des Unternehmens.
A&D NL: Pilz hat sich die Sicherheitstechnik auf die Fahnen geschrieben. Wie kam es zu dieser Positionierung?
R. Pilz: Schon bald nach der Gründung des Unternehmens im Jahre 1948, das sich anfänglich mit der Herstellung von Glasapparaten für die Medizintechnik beschäftigte, wurden die ersten Produkte für industrielle Anwendungen mit ins Programm aufgenommen. Als besonders visionär erwies sich die Entscheidung, Quecksilberschaltgeräte durch elektronische Zeitrelais zu ersetzen. Diese Produktgruppe verhalf Pilz in den sechziger Jahren zur Marktführerschaft. 1968 entwickelte Pilz das erste Zwei-Hand-Bedienrelais, das war der Einstieg in die sichere Steuerungstechnik. Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre wurden die ersten freiprogrammierbaren Steuerungssysteme von Pilz entwickelt und angeboten. Weitere Steuerungen und erstmals auch Bediengeräte folgten in den achtziger Jahren. Das erste Not-Aus-Schaltgerät und heute Gattungsbegriff für Sicherheitsschaltgeräte schlechthin, das PNOZ, wurde 1987 entwickelt. Ein weiterer Meilenstein der Sicherheitstechnik stellte die Entwicklung der ersten programmierbaren Sicherheitssteuerung PSS im Jahre 1995 dar. Aufbauend auf der langjährigen Erfahrung aus der Sicherheitstechnik wurde damit erstmals die Realisierung von Sicherheitsschaltkreisen auf elektronischer Basis möglich. Als vorläufiger Höhepunkt kann das vor drei Jahren vorgestellte sichere und offene Bussystem SafetyBus p für die sicherheitsgerichtete Vernetzung von Maschinen und Anlagen gewertet werden. Wir haben uns schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt konsequent auf die sichere integrierte Automatisierungstechnik konzentriert. Der Mehrwert für den Kunden liegt dabei in qualitativ hochwertigen und wirtschaftlichen Produkten, unserem speziellen Applikations- und Fertigungs-Know-how und nicht zuletzt in unserem Wissen um Vorschriften bzw. Normen und deren Einhaltung.
A&D NL: Hat sich der Gedanke des sicheren Arbeitsplatzes weltweit durchgesetzt oder gibt es wesentliche Abweichungen in den Sicherheitsstandards?
R. Pilz: Speziell in den europäischen Ländern ist der Gedanke, Menschen vor Gefahren am Arbeitsplatz zu schützen sehr ausgeprägt. Natürlich sind die Sicherheitsstandards nicht überall gleich aber im Zuge der Globalisierung und des weltweiten Wettbewerbs setzen auch weltweit agierende Hersteller zunehmend auf Sicherheitstechnik. Darüber hinaus spielt natürlich der Wunsch bzw. Zwang zur Vermeidung von Stillstandzeiten in der Produktion eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung der Sicherheitstechnik. In diesem Zusammenhang gilt es nicht nur Unfälle zu vermeiden, sondern auch im Falle des Falles die betroffene Maschine oder Anlage möglichst schnell wieder verfügbar zu machen. Hier ist es wichtig, im Dialog mit dem Kunden entsprechende Risikobetrachtungen durchzuführen und Sicherheitskonzepte zu entwickeln. In diesem Rahmen kann das Nutzenpotential der Sicherheitstechnik am besten aufgezeigt werden. Sicherheit bedeutet mehr als das Einhalten von Normen, sie birgt für das Unternehmen auch wirtschaftliche Vorteile. Wir sehen uns in diesem Zusammenhang als ‚Botschafter‘ der Sicherheitstechnik.
A&D NL: Wie stellt sich der internationale Auftritt von Pilz dar?
R. Pilz: Bereits in den sechziger Jahren begann die Internationalisierung, ausgehend vom Stammsitz in Ostfildern, mit der Gründung von Tochtergesellschaften in Österreich, Frankreich und der Schweiz. In den achtziger Jahren kam Pilz UK als britische Tochtergesellschaft dazu. Die neunziger Jahre standen ganz im Zeichen der Globalisierung. Tochtergesellschaften in Amerika und Asien ermöglichten den Zugang zu den größten Märkten der Welt. Pilz hat sich spätestens damit zum Global Player entwickelt. Heute ist Pilz mit über 800 Mitarbeitern ein international agierender Systemanbieter und Technologieführer in Sachen sicherer, integrierter Automatisierungstechnik. Über zwanzig eigene Tochtergesellschaften in allen Kontinenten bieten Vertriebs- und Engineeringleistungen an. Vertretungen runden die weltweite Präsenz ab. Kundennähe als gelebte, unternehmerische Vision ist die Basis für den Erfolg. Aber nicht nur wirtschaftliche Argumente sprechen für das weltweite Engagement - es ist unglaublich spannend, mit Menschen aus anderen Kulturen und Ländern zusammenarbeiten zu können.
A&D NL: Denken Sie darüber nach, die Expansion durch Übernahmen von Unternehmen im Ausland zu beschleunigen?
R. Pilz: Wir setzen beim Ausbau unserer Auslandsaktivitäten auf Pilz-Töchter. Unser Geschäft ist nicht nur der Verkauf von Produkten, der Kunde setzt ein tiefgreifendes Verständnis der Anwendung bzw. der Problemstellung und eine entsprechende Beratungsdienstleistung auf unserer Seite voraus. Die Applikationsabteilung ist daher bei den Pilz-Auslandstöchtern größer als der Vertrieb. Sichere, integrierte Automatisierungstechnik ist kein short-term-business. Es verlangt kontinuierliche, gute Arbeit und Kundenorientierung. Ein guter Ruf braucht lange zum Aufbau. Dieser Firmenkultur ordnen sich alle unsere Aktivitäten unter. Sicherheitstechnik ist Vertrauenssache. Akquisitionen sind aus unserer Sicht nicht die Lösung, da die Integrationsschwierigkeiten die erforderliche enge Zusammenarbeit der Mitarbeiter und die Firmenkultur des Unternehmens gefährden kann. Auch einfache Vertriebspartnerschaften sind wegen des hohen Erklärungsbedarfs nicht der richtige Weg.
A&D NL: Werden Sie zur Finanzierung der Unternehmensentwicklung an die Börse gehen?
R. Pilz: Nein, wir werden nicht an die Börse gehen. Wir setzen hier auf customer value. Wir sind und sehen uns als Unternehmen des Mittelstands mit all den positiven Assoziationen, wie beispielsweise Flexibilität und Pioniergeist. Größe alleine ist nicht der Garant für die erfolgreiche Entwicklung oder Platzierung eines Produkts. Wichtiger sind hier ernst gemeinte Entfaltungsmöglichkeiten für Mitarbeiter und die Delegierung der Verantwortung an sie. Beides setzt ungenutzte Kräfte frei, die unglaublich Positives bewirken können. Natürlich muss auch genügend Kapital für die Unternehmensentwicklung bereit gestellt werden. Der erwirtschaftete Gewinn wird daher in die Forschung und Entwicklung investiert. Dank dieser Strategie haben wir unsere jetzige Position erreicht und sind überzeugt, dass das auch der richtige Weg in die Zukunft ist. Eines ist uns dabei immer wichtig, wir sind ein unabhängiges Unternehmen im Familienbesitz und wollen dies auch bleiben. A&D NL: Wo fertigt Pilz?
R. Pilz: Die Produktionsanlagen stehen am Stammsitz in Ostfildern, wo ca. 450 Mitarbeiter beschäftigt sind, in Frankreich und in Irland. Entwicklung und Produktion müssen eng zusammenarbeiten, um optimale Produkte auf den Markt bringen zu können und sind daher in örtlicher Nähe angeordnet. Gerade in der Sicherheitstechnik ist das Wissen über den Fertigungsprozess und die damit erreichbare Qualität Kernkompetenz und darf nicht ausgelagert werden. In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass wir auch die Produkte unseres eigenständigen Bereichs Industriecomputer und Bediengeräte selbst fertigen und das Unternehmen gemäß DIN EN ISO 9001 zertifiziert ist.
A&D NL: Wäre es nicht billiger IPCs von Drittherstellern zu beziehen statt selbst zu fertigen?
P. Fröhlich: Wichtiger als das vielleicht nutzbare Einsparungspotential sind für uns erreichbare Synergieeffekte und der Zusatznutzen, der für unsere Kunden durch die erweiterte Kompetenz entsteht. Darüber hinaus erhalten wir so frühen Einblick in aktuelle Trends wie der Verlagerung von Steuerungs- und Visualisierungsaufgaben in den IPC und können so zukunftsgerichtete Key-Produkte auf den Markt bringen - die Grundlage für den weiteren Erfolg.
A&D NL: Warum wurde der Geschäftsbereich Industriecomputer und Bediengeräte eigenständig organisiert?
P. Fröhlich: In diesem Marktsegment gelten andere Gesetze als für unsere anderen Produktbereiche. So sind z.B. die Produktzyklen wesentlich kürzer, der Softwareanteil größer. Der Geschäftsbereich verfügt daher auch über eigene Einkaufs-, Vertriebs- und Entwicklungsabteilungen. Als weiteres Beispiels für die Marktbesonderheit sei hier die Auswahl der Komponenten genannt. Hier muss die langfristige Verfügbarkeit sichergestellt werden. Dieses erfordert neben hohem Logistikaufwand eine enge Zusammenarbeit z.B. mit den Komponentenlieferanten - was eine gewisse kritische Masse beim IPC-Hersteller voraussetzt - und einem tiefgreifendem Verständnis der Abläufe in der Software- und Halbleiterbranche. Ein Großteil unserer Maschinenbaukunden, die übrigens häufig auch langjährige Kunden unserer Sicherheitsprodukte sind, haben nicht die Möglichkeit, eigenes Know-how aufzubauen und die Veränderungen an diesem dynamischen Markt zu verfolgen, bzw. die erforderliche Logistik aufzubauen. Gerade diese Kunden profitieren besonders von unserer Logistikdienstleistung, die hinter unseren Produkten stehen, von unserem Know-how in der Konfiguration der Systeme und der Integration der Software.
A&D NL: Worin liegen die Alleinstellungsmerkmale?
P. Fröhlich: Auf den ersten Blick ist es häufig schwer, Unterscheidungsmerkmale auf der funktionalen Ebene oder in der Grundausstattung der Geräte zu finden. In der Praxis können aber pfiffige Details für den Kunden entscheidend sein, die nicht sofort ins Auge fallen. Hier wären als Beispiele besondere Steckkartenniederhalter, eine massive Aluminium-Gussfront, spaltenfreie Fronten, selbstheilende Tastenkappen der Folientastatur oder die Verwendung von speziell für den industriellen Einsatz entwickelte Slot-Prozessorborards zu nennen. Neben diesen technischen Features der Geräte dürfen Faktoren wie angebotene Dienstleistungen oder die weltweite Verfügbarkeit nicht außer Acht gelassen werden. Hier profitieren unsere Kunden zum Beispiel von unserer weltweiten Präsenz und den durchgehenden Lösungen.
A&D NL: Was gehört zu diesen durchgehenden Lösungen?
R. Pilz: Pilz hat sich in den fünf Jahrzehnten vom Komponentenhersteller zum Systemhersteller und mit dem kompletten Programm an Dienstleistungen rund um die Sicherheitstechnik zum Safety Solution Supplier entwickelt. Sicherheithat viel mit Vertrauen und mit Zuverlässigkeit zu tun. Sicherheitsapplikationen sind zu vielfältig, aber auch zu sensitiv, um diese‚von der Stange‘ realisieren zu können. Dies zeigt sich schon bei der Lösungsfindung: Am Anfang steht die Risikoanalyse und die damit verbundene Beratung. Gemeinsam mit dem Kunden werden im nächsten Schritt Sicherheitskonzepte erarbeitet. Entsprechend dem eingesetzten technologischen Level kann Pilz mit seiner Engineering-Abteilung das Erstellen von Schaltplänen, das Ausarbeiten der Software, ja eigentlich alle Schritte bis hin zur kompletten Erstellung des Schaltschranks bereitstellen. Innerhalb dieser Projekte gibt es keinerlei Limitierungen bezogen auf Firmenprodukte und so werden ganz selbstverständlich die z.B. für eine Pressenlösung notwendigen Lichtvorhänge oder Standardsteuerungen mit eingebunden und angeboten. Sicherheitstechnik berührt i.d.R. nicht die Kernkompetenzen der Maschinen- und Anlagenbauer und so greifen diese gerne in Zeiten knapper Ressourcen und enger Zeitpläne auf kompetente Partner und deren vielfältige Praxiserfahrung zurück. Abgerundet wird das Angebotsspektrum durch ein reichhaltiges Seminar- und Schulungsangebot bei dem allgemeines Wissen zum Thema Sicherheitstechnik und zu spezifischen Themen vermittelt werden.
A&D NL:? Das Interesse der Öffentlichkeit liegt auf dem Thema Feldbus und in besonderem Maße auf der von mehreren Herstellern angekündigten Implementation eines Sicherheitslayers. Worin liegen mögliche Unterschiede zum SafetyBus-Konzept? K. Stark: Der Vergleich nur auf der Bussystemebene stellt einen reduzierten Blickwinkel dar. Sichere Steuerung und sicheres Bussystem bilden eine Einheit und nur die gemeinsame Bewertung bietet ein abgerundetes Bild. Auch das Produktportfolio, die Granularität der Systeme, die Durchgängigkeit in Hard- und Software müssen in die Bewertung mit einfließen. Daneben spielen die erwähnten Softfaktoren wie technische Unterstützung, Lösungskompetenz, Erfahrung bis hin zu Dienstleistungen wie Schulungen oder Applikationsunterstützung eine Rolle. Hier sei auch die häufig proklamierte Offenheit angeführt: Pilz setzt hier auf offene Lösungen: Wir wollen den Kunden nicht von einer bestimmten Feldbusarchitektur bzw. vom Wechsel dahin überzeugen. Unsere Produkte unterstützen daher alle Feldbusse, so dass zum Beispiel eine US-Fertigung einen anderen Feldbus einsetzen kann als die Fertigung in Europa, aber in beiden Anlagen der gleiche Sicherheitsbus verwendet werden kann. Umgekehrt ist der Kunde bei Einsatz von SafetyBus p nicht gezwungen, eine bestimmte Standard-SPS zu verwenden. Fast noch entscheidender ist die langjährige Erfahrung, die Pilz auf diesem Gebiet vorweisen kann. Der Sicherheitsbus aus dem Hause Pilz erhielt bereits 1999 als erster die Abnahme der Berufsgenossenschaft EM III nach Kat.4 gemäß EN 954-1. Seither liegen vielfältigste Erfahrungen von mehreren hundert Applikationen in unterschiedlichen Bereichen und Branchen vor. Dieses Feedback, sowie die jahrelange Erfahrung mit der sicheren Steuerung ‚PSS 3000‘ bieten eine profunde Basis und einen deutlichen Vorsprung. Ein weiterer Unterschied liegt im Verfügbarkeitskonzept. SafetyBus p bietet über Safe-Networking, der Gruppenfunktionalität und über die individuelle Programmierung eine Vielfalt an Strukturierungsmöglichkeiten, die im Fall des Falles, die Auswirkungen eines Fehlers auf eine Einheit lokal begrenzen lassen, ohne andere Buskomponenten zu tangieren. Die Zweikabellösung hat daneben den Vorteil der Redundanz, ganz im Sinne von mehr Verfügbarkeit und vor allem bei der Inbetriebnahme oder im Servicefall unschätzbare Vorteile in der Diagnose. Welche Diagnose bietet z.B. die Einkabellösung wenn eine Busstörung vorliegt? Bei Einkabellösungen legt sich der Kunde zudem auf einen Anbieter fest. Ein weiteres Thema stellen die verfügbaren Komponenten am Bus dar. Neben Steuerungen und dezentralen I/Os zählen dazu intelligente Teilnehmer wie Lichtgitter, Roboter oder Aktuatorik. Erst deren bidirektionaler Austausch über den Bus bieten funktionellen Zusatznutzen. Neben diesen technischen Betrachtungen darf eines nicht aus den Augen verloren werden. Sicherheit hat viel mit Vertrauen zu tun - auch Morgen!
A&D NL: Pilz hat kürzlich das ‚Lichtgitter am Bus‘ und den ‚Roboter am Bus‘ vorgestellt. Stellen Sie kurz die Konzepte vor. Welche Geräte lassen sich noch nicht an den Bus anschließen?
K. Stark: In Analogie zur Automatisierungswelt sind auch in der Sicherheitsumgebung Sensorik und Aktuatorik zu bedienen. In der Sensorik könnten u.a. Not-Aus- oder Schutztürschalter bzw. Sicherheitslichtgitter, Scanner und Trittmatten angeführt werden. In der Aktuatorik sind neben dem klassischen Antrieb, die Technologien wie Hydraulik, Pneumatik oder gar die komplette Handhabung mittels Roboter anzuführen. Zu unterscheiden sind die mehr binär orientierten Elemente wie Not-Aus Schalter und die komplexen Systeme wie z.B. Sicherheitslichtschranken. Deren Auswertung ist heute mehr oder weniger eine Einbahnstraße, wobei nur die Ausgänge ausgewertet werden. Der sichere Feldbus ermöglicht dagegen eine bidirektionale Kommunikation, die z.B. in der einen Richtung eine Parametrierung ermöglicht und in der anderen Richtung einen Zugriff auf bisher nicht zugängliche Informationen zulässt. Der Nutzen des Anwenders liegt in einer flexiblen Anpassung seiner Sicherheitseinrichtungen an den Produktionsprozess. Bei einer Presse kann z.B. das Ausblenden mehrerer Strahlen für das Zuführen verschiedener Blechdicken einfach bedient werden. Im Servicefalle kann die Identität des getauschten Produkts kontrolliert werden und mit dem Parametersatz geladen werden. Dies reduziert mögliche Fehler und erhöht die Verfügbarkeit und nicht zuletzt auch die Sicherheit. Solche Neuerungen bringen Zusatznutzen, deshalb liegt das Augenmerk auf diesen ‚komplexen‘ Produkten. Im September hat im Rahmen einer Veranstaltung des SafetyBus p Clubs, der Antriebstag 2000 stattgefunden, um insbesondere Anwender und Hersteller zu diesem Thema zusammenzuführen. Neben der Sensorik sind damit die nächsten Schritte bereits vorgezeichnet.
A&D NL: Was haben Sie sich als Ziele für die nächsten Jahre gesteckt?
R. Pilz: Visionen aufzuzeigen ist das eine, aber Praktiker brauchen verfügbare Lösungen. Es ist daher unser Ziel auch weiterhin Kundenorientierung zu leben und im Sinne unserer Kunden unsere finanzielle und technologische Unabhängigkeit zu bewahren. Das heißt einerseits, dass wir auch in Zukunft ein Familienunternehmen bleiben wollen und andererseits, dass wir unsere Technologieführerschaft weiter ausbauen werden.
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