Komponentensoftware erlaubt die effektive und kostengünstige Entwicklung von kundenspezifischen Applikationen durch Zusammensetzen von vorgefertigten und gut getesteten Softwarebausteinen, die man entweder selbst entwickelt hat oder aber in einem fertigen Baukasten von einem Drittanbieter erworben hat. Da diese Softwarebausteine eigentlich Zwischenprodukte sind und schließlich zur Entwicklung von High-End-Applikationen dienen,werden sie als Komponenten bezeichnet [1]. Vollbeitrag als PDF
Fazit
Denkt man diesen Komponenten-Weg konsequent weiter, so bleiben in dem hier diskutierten Falle eines komponentenbasierten Lösungsansatzes in der Automatisierungstechnik Komponenten im wesentlichen Objekte, die für die Modellierung einer realen Fertigungsumgebung genutzt werden können - beginnend bei Feldgeräten (Low Level Device Control) bis hin zu komplexen Fertigungsleitsystemen. Komponenten sind auf wiederkehrende Anwendungsfunktionen spezialisiert. Ein weiterer Vorteil: Unabhängige Komponentenhersteller auf der einen Seite können sehr günstig ihre Produkte entwickeln, sie einfach vermarkten und dennoch einem entsprechenden Qualitätsanspruch gerecht werden. Die Anwendungsentwickler auf der anderen Seite sind in der Lage, ihren Kunden maßgeschneiderte Lösungen unter Nutzung verfügbarer, hochwertiger Komponenten und geeigneter Werkzeuge in kürzester Zeit zur Verfügung zu stellen. |
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