Die Planung und Errichtung sowie die Produktion und Instandhaltung von technischen Anlagen werden durch steigende Anforderungen bezüglich Qualität der Produkte, Sicherheit der technischen Anlage und Forderungen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit immer komplexer. Gleichzeitig ist die Projektabwicklung von automatisierungstechnischen Anlagen geprägt durch hohen Zeit- und Kostendruck und damit durch den Zwang zu hoher Effizienz und Produktivität. Die Breite der im Engineering zu unterstützenden Aufgaben geht dabei über die der reinen Leitsystemkonfiguration deutlich hinaus, indem z.B. Mensch-Maschine-Kommunikation, elektrische CAE und allgemeines Dokumentenmanagement zu berücksichtigen sind. Deshalb wurde eine Reihe integrierter Engineering Tools entwickelt, die neben dem eigentlichen Engineering- Prozess auch weite Teile der Asset- Optimierung abdecken.
Fazit
Die strukturierte Ablage von Informationen aller Art ist eine der großen Herausforderungen im heutigen Informationszeitalter. Diese Problemstellung macht auch vor der Automatisierungstechnik nicht halt. Die geordnete Unterstützung der Automatisierungsanlagen und Komponenten von der Spezifikationsphase über das Engineering bis zum Betrieb erhöhen die Verfügbarkeit von Anlagen. Durch die Fokussierung auf das Asset im datentechnischen Modell und durch die Verwendung von bekannten Hilfsmitteln wird dem Anlagenfahrer eine größere Sicherheit in Ausnahmesituationen gegeben. Dadurch ist auch möglich, dank kurzer Reaktionszeiten die Stillstandszeiten zu reduzieren und damit den Anlagendurchssatz zu erhöhen. |
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