Weltweit sind seit Jahrzehnten Gleichstromantriebe mit analogen Stromrichtern im Einsatz.Oft sind Motor, Schaltgeräte und Leistungsteil der Stromrichter noch fit, die Elektronik aber kann den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Eine Alternative zum Austausch der gesamten Antriebstechnik ist die Modernisierung einzelner Stromrichter-Komponenten. Das ist nicht nur kostengünstig, sondern auch sehr schnell zu realisieren. Die Anlage ist in kürzester Zeit wieder ‚am Netz‘. Solche Modernisierungen wurden in Warmbandwalzwerken in Russland ausgeführt. Vollbeitrag als PDF
Zusammenfassung
Überall, wo analoge Gleichstromantriebe mittlerer und großer Leistungen im Einsatz sind, ist eine Modernisierung kostengünstig und mit kurzen Stillstandzeiten zu erreichen. Unter Beibehaltung der kostenintensiven Starkstromkomponenten einschließlich Kabel kann durch den Einsatz einer modernen digitalen Elektronik der Antrieb fit gemacht werden für heutige und zukünftige Anforderungen. Mit dem erworbenen Know-how ist es problemlos möglich, Modernisierungen von Stromrichtern beliebiger Hersteller zu realisieren.
Die Vorteile sind:
- Herstellerunabhängige Umrüstung analoger Stromrichter auf digitale Technik
- Kostengünstig, da kostenintensive Starkstromkomponenten (Motor, Transformator, Stromrichterleistungsteile, Kabel) beibehalten werden können
- Höhere Qualität der Endprodukte durch genauere Steuerung und Regelung
Wesentlich mehr Komfort bei der Bedienung, Wartung und Fehlersuche
- Erhöhung der Zuverlässigkeit der Anlage, da moralisch und physisch verschlissene Anlagenkomponenten ersetzt werden
Die am Beispiel eines Walzwerkes beschriebene Lösung für eine Modernisierung ist auf alle Branchen übertragbar. Sie beschränkt sich nicht nur auf geregelte Gleichstrom-Antriebe (unter anderem in Zementwerken, Druckmaschinen, Kran- und Hebezeugen, Papiermaschinen), sondern ist uneingeschränkt auch für geregelte Gleichstrom-Versorgungen (zum Beispiel für Hochstrom-Anlagen) anwendbar. |
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