Antriebselektronik zum Schalten und Regeln von elektrischen Antrieben wird vorrangig zentral in Schaltschränken installiert. Nachteile: aufwändige Verdrahtung mit daraus resultierenden Fehlerquellen, hohe Materialkosten durch sternförmige Verkabelung mit langen, geschirmten Motorleitungen. Die Platzierung von Antriebskomponenten direkt an den Prozess wurde Anfang der 90er Jahre näher untersucht und beschäftigt seitdem zunehmend die Anlagenhersteller und ihre Zulieferer aus der Antriebstechnik _ nicht zuletzt im Zusammenhang mit der EMV-Gesetzgebung. Dezentrale Konzepte mit der Antriebselektronik in Motornähe sind immer mehr im Einsatz. Das Resultat:Weniger Aufwand und geringere Kosten bei der Projektierung, Montage, Inbetriebnahme und im Servicefall. Vollbeitrag als PDF
Fazit und Ausblick
Nur bei ganzheitlicher Betrachtung eines dezentralen Systems ist es möglich, alle bestehenden Einsparungspotenziale auszuschöpfen. Zeit- und Qualitätsoptimierungen bei der Montage, Inbetriebnahme und im Service ermöglichen eine Kosteneinsparung von bis zu 30 Prozent (Quelle: VDW). Die Voraussetzung für den Erfolg ist die konsequente Umsetzung einer dezentralen Antriebslösung. Neben der dezentralen Anordnung der Hardware wird auch der Trend zur _verteilten Intelligenz_ weitergehen. Steuerungsfunktionen, die bisher von übergeordneten Steuerungen übernommen wurden, werden in Antriebsregler integriert und entlasten so das gesamte System. |
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