Die auf dem Markt verfügbaren Multiturn- Drehgeber scheinen sich auf den ersten Blick wenig zu unterscheiden. Dennoch gibt es wichtige Unterscheidungsmerkmale, auf die bei der Auswahl geachtet werden sollte. Die richtigen Modelle erleichtern Montage und Inbetriebnahme oder sparen wertvollen Einbauplatz. Hochwertige und robuste elektronische Multiturn-Getriebe liefern auch bei hochdynamischem Dauerbetrieb nach Jahren noch zuverlässige und präzise Signale. Sie erlauben hohe Vielfalt platzsparender mechanischer Ausführungen. Vollbeitrag als PDF
Zusammenfassung
Zu einer kompakten und gegen raue Umgebungsbedingungen unempfindlichen Bauweise trägt nicht zuletzt die Integrativtechnologie bei. Ein neuartiges Aufbauprinzip in Verbindung mit Multilayertechnik sowie zwei hochintegrierten Bausteinen, die für alle wesentlichen elektrischen Funktionen verantwortlich sind, machen dies möglich. Ein Opto-ASIC mit differenzieller Abtastung, dunkelstrom-kompensierten Fotodioden und elektronischem Selbstabgleich ersetzt alle diskreten Komponenten wie Lichtschranken, Verstärker, Abgleichpotis, usw.. Diesem zentralen Baustein steht ein Schnittstellen-ASIC zur Seite. Es übernimmt sämtliche Protokollaufgaben. Der konsequente Aufbau in CMOS-Technik garantiert geringe Stromaufnahme. Insgesamt ermöglicht die Integrativtechnologie dem Anwender einen sicheren Betrieb unter rauhen mechanischen Bedingungen und in elektromagnetisch belasteter Umgebung. Man denke z.B. an den zunehmenden Einsatz von Frequenzumrichtern in der modernen Antriebstechnik. Der kompakte Aufbau macht die Technik durch eine deutlich verbesserte Schock- und Vibrationsfestigkeit unanfällig gegen die typischen Ausfallursachen wie Bruch von Leiterplatten und Verbindungen. Sie trägt neben dem elektronischen Getriebe auch mit zur Reduzierung der marktüblichen Bautiefen von 90 bis 120 mm auf Werte zwischen 40 und 60 mm bei. Den Anwendern gestatten die geringen Abmessungen auch bei engen Platzverhältnissen einen unproblematischen Einbau. Damit die Drehgeber auch nach Jahren Dauereinsatz noch präzise Signale liefern, ist das optische Abtastsystem mit einer Alterungskompensation versehen, die die langsam nachlassende Leuchtkraft der LEDs ausgleicht. Anderenfalls könnte ein exaktes Auslesen der Absolutposition nicht mehr gewährleistet sein. |
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