Ein Fast-Ethernet-Backbone mit 100 MBaud im Fullduplex Betrieb verbindet im belgischen Ford-Werk Genk 130 Busklemmen-Controller mit Ethernet- Interface. Diese kontrollieren ein als Tunnel bezeichnetes komplexes Transportsystem, das die taktsynchrone Bereitstellung von Baugruppen und Systemen von vier Zulieferern übernimmt. Vollbeitrag als PDF
Zusammenfassung
Bei Ford wurde ein großes Transportsystem mit Ethernet vernetzt. Die extrem hohen Verfügbarkeitsanforderungen dieser Applikation führten zu einer dezentralen Steuerungsarchitektur, die auch einen temporärem Ausfall des Netzwerkes verkraftet. 130 dezentrale programmierbare Ein/Ausgabebaugruppen steuern autonom Hebestationen und Weichen. Über Ethernet werden Konfigurationsdaten und Ablaufprogramme übertragen, Betriebsdaten erfasst und Logistikaufträge erteilt. Als Protokoll kommt ADS zum Einsatz. Ausschlaggebend für die Wahl von Ethernet waren die Flexibilität, die große Anzahl der anschließbaren Teilnehmer sowie die Unabhängigkeit von einem spezifischen Netzwerkmaster. Die zeitlichen Anforderungen an die Kommunikation sind moderat, Echtzeitprozesse erfolgen lokal auf den intelligenten Busstationen. |
| |
|
 |
|