Mit der Einführung des neuen MACH3 Rasiersystems änderte der Gillette Konzern auch das Layout der Automatisierung seiner Produktionsanlagen gegenüber dem Vorgängermodell.Die Zuführung der kleinen Kunststoffteile erfordert ein äußerst präzises und schnelles Handling.Verschleißerscheinungen verursachen dabei jedoch Stillstände an den Montagemaschinen.Durch Einsatz von Radio-Frequency-Identification-Systemen (RFID) lassen sich Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Anlage erhöhen,im hier beschriebenen Applikationsbericht wurde die Montagegeschwindigkeit gegenüber dem Vorläufer verdreifacht. Vollbeitrag als PDF
Zusammenfassung
Durch den Einsatz von Datenträgern an den Magazinen konnte bei der Fertigung der Kunststoffteile hohe Flexibilität erzielt werden. Die Fertigungsabteilung ist in der Lage, beliebige Nester in den verschiedenen Spritzformen zu sperren, ohne dies mit der Montageabteilung besprechen oder schriftlich für jedes Magazin dokumentieren zu müssen. Die Informationen können nie verloren gehen und stehen jederzeit sofort zur Verfügung. Der Datenträger enthält zusätzlich zur Füllmusterinformation die Nummer des Magazins für die Rückverfolgung. Infolge dieser Eigenschaft stellt der Datenträger ein wichtiges Element für das Qualitätsmanagement dar. Auf eine Kennzeichnung durch Barcodes konnte verzichtet werden. Die Stillstandszeiten an den Montagemaschinen, die durch fehlende Kunststoffteile verursacht werden, konnten durch den Einsatz der RFID-Systeme erheblich gesenkt werden. Bei einer Produktionsgeschwindigkeit von 600 Einzelteilen pro Minute konnte die Produktion um mehrere tausend Teile täglich gesteigert werden. Dies bedeutet für den Anwender eine enorme Effizienzsteigerung, die ebenfalls erst durch den Einsatz des RFIDSystems möglich wurde. |
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