Verbrauch primärer und sekundärer Energien,Umweltfaktoren und Marktbedingungen - das Zusammenspiel dieser Trias mit ihren resultierenden Kosten steckt das Dreieck ab, in dessen Mitte der Energiehaushalt von Industrieanlagen, Zweckbauten, Liegenschaften und Infrastrukturprojekten seine Position behaupten muss. Power Management,‚ Handhabung der Kräfte‘, ist Ziel des gleichnamigen, zum Kreis um ‚Totally Integrated Power‘ gehörigen Lösungskonzeptes. Der Ansatz operiert mit Kräften verschiedener Art, mit denen der elektrischen / chemischen Energien ebenso wie mit solchen des Marktumfeldes. Durch Integration dieser Kategorien wird ehemals kontraproduktives Potential positiv für das Budget genutzt.Voraussetzung dafür ist die gläserne Anlage. Das System durchleuchtet deshalb die Energieflüsse eines Unternehmens konzernweit und bezieht interne Nebenkosten sowie externe Rahmenbedingungen ein. Grundlage ist ein durchgehendes Bedien- und Beobachtungskonzept.Datenerfassung, -visualisierung, -validierung und -archivierung sichern den planenden Instanzen sowohl innerhalb der Software als auch von Seiten der Firmenleitung die Möglichkeit der Kostenoptimierung. Vollbeitrag als PDF
Zusammenfassung
Power Management organisiert das Energieverbrauchsverhalten von Anlagen, Gebäuden und Liegenschaften neu. Die beliebig kombinierbaren Ausbaugrade reichen von der Verteilung nur einer Energie an nur einem Standort bis zur konzernweiten Planungsebene. Dabei berücksichtigen sie nicht nur die technischen Postulate, sondern in gleichem Maß innerbetriebliche wie externe Rahmenbedingungen, Vertragsvereinbarungen und die Marktsituation. Die Gesamtheit dieser Faktoren bestimmt die für alle Ausbaugrade konsequent identisch konstruierten Funktionsmodule. Das weist Power Management als integratives Lösungskonzept aus, dessen Ziel die technisch wie auch betriebswirtschaftlich optimale Gestaltung des Energieverbrauchs ist: die prozessorientiert kostengünstigste. Anlagentransparenz schafft die Voraussetzung für notwendige Modulationen zur Ausschöpfung aufgedeckter Ressourcen in der Durchleitung von Energien. Zentrale Leitwarten erleichtern effizienten Personaleinsatz, verkürzen Reaktions- und Stillstandszeiten und reduzieren Instandhaltungskosten. Durch Kenntnis des Bedarfsprofils ist die Energiebeschaffung präzise planbar. Das verhilft zu Preisvorteilen beim Einkauf an Energiebörsen und zur Aushandlung verbesserter Konditionen beim Abschluss neuer Verträge. Offene Softwarestrukturen und hohe Standardisierung sichern variantenreiche Erweiterung und Kompatibilität in finanziell verantwortbarer Größenordnung. |
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