Bei der Steuerung von Lüftungsanlagen für Wohn- und Bürohäuser in Industriegebieten sind zwei Aspekte wichtig. Einerseits wird durch die Atmung der Hausbewohner Sauerstoff verbraucht und Kohlendioxid produziert. Kohlendioxid ist zwar nicht toxisch, jedoch führen höhere Konzentrationen dieses Gases durchaus zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Ein weiteres Problem,welches vor allem bei Wohnund Bürohäusern in der Nähe von Industriestandorten auftritt ist, dass mit der Außenluft Gerüche in die Wohnräume befördert werden. Solange Gerüche als unaufdringlich oder angenehm empfunden werden, ist dies unproblematisch. Übelriechende oder sogar toxische Umgebungsluft ist dagegen nicht zu tolerieren. Vollbeitrag als PDF
Zusammenfassung
Lüftungsanlagen gewinnen in Deutschland in den nächsten Jahren zunehmend an Bedeutung. Hauptgründe dafür sind weitere Energieeinsparungen, die nur durch eine Wärmerückgewinnung aus der Abluft mittels Wärmeaustauscher erfolgen kann. Weiterhin sind jetzt aber auch in vielen Gebäuden Schäden durch Schimmelpilzbildung sichtbar, die aufgrund fehlerhafter Isolationsmassnahmen und Lüftungsgewohnheiten entstanden sind und die durch Lüftungsanlagen vermieden werden können. Aus Gründen optimaler Energieausnutzung ist sinnvoll, Lüftungsanlagen nur bei Notwendigkeit zu betreiben. Zur Erkennung der Notwendigkeit ist die Analyse der Qualität der Innen- und Außenluft mittels Gassensoren Voraussetzung. |
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