| Von eingebetteten Computern, die potentiell gefährliche Maschinen und Systeme steuern, wird erwartet, dass sie ihre Aufgaben immer rechtzeitig erledigen (Bei- spiel X-by-Wire im Automobil).Deshalb ist es für das Modellieren und Planen von solchen eingebetteten Systemen unbedingt erforderlich, dass die Laufzeit im schlimmsten Fall (Worst Case Execution Time) aller Pro- gramm-Tasks bekannt ist. Moderne Prozessor-Komponenten wie Pipelines und Cache-Speicher erschweren die Bestimmung der Laufzeit im schlimmsten Fall erheblich. Einfache Laufzeitmessung ist in den seltensten Fällen anwendbar, da die typischerweise komplexen Programmstrukturen nur selten eine Bestimmung einer ‚schlimmsten‘ Eingabe erlauben. Dies gilt insbesondere bei der Verwendung von Code-Generatoren. Mit modernen Analysewerkzeugen, die eine Komponente zur Vorhersage des Pipeline- und Cache-Verhaltens anhand der Programmstruktur enthalten, kann die Laufzeit im schlimmsten Fall genauer, sicherer und mit erheblich weniger Aufwand für den Entwickler bestimmt werden, als es die klassischen Methoden erlauben Vollbeitrag als PDF |
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