| In diesem Forschungsvorhaben wurde ein kompletter Drehstromantrieb, bestehend aus einer Asynchronmaschine, einem mechanischen Getriebe und einem dreiphasigen Wechselrichter für Batteriebetrieb entwickelt, der an niedrigen Zwischenkreisspannungen im Bereich von 40-60V eingesetzt werden kann. Üblicherweise werden drehzahlvariable Drehstromantriebe in der Automatisierungstechnik aus Frequenzumrichtern gespeist, die wiederum ihre Energie aus dem öffentlichen Netz beziehen. Damit liegen die Betriebsspannungen üblicher Drehstromantriebe bei Nennwerten von 230/400 V. Ein Einsatz solcher Standardantriebe ist deshalb in mobilen Fahrzeugen, die aus Batterien gespeist werden, generell ausgeschlossen. Der Einsatzbereich für wartungsarme Drehstromantriebe steigt jedoch bei den umweltfreundlichen Elektrofahrzeugen (E-Autos,E-Roller,Gabel-stapler,etc.) Jahr für Jahr stetig an und mit dem bevorstehenden Übergang zu den 42V-Batterien in konventionellen VerbrennungsAutos wird der Bedarf an Niederspannungs Drehstromantrieben sprunghaft ansteigen. Auf dem Markt für elektrische Antriebe findet man für kleine Versorgungsspannungen und kleine Leistungen gegenwärtig nur geregelte Vierquadranten-Gleichstromantriebe, die sich aber für die Elektrotraktion nicht besonders eignen. Aus diesem Grunde besteht im Bereich der Niederspannungs-Drehstromantriebe ein erhebliches Forschungs- und Entwicklungsdefizit Vollbeitrag als PDF |
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