Die Forderung nach schnellen Produktionsanläufen in der Automobilindustrie mit flexibleren und wirtschaftlicheren Systemen sorgt für ständige Veränderungen der Automatisierungskomponenten in der modernen Fertigungstechnik. Der Wettbewerbsdruck, dem Fahrzeughersteller unterliegen, erhöht den Wunsch nach modularen, kostengünstigen und flexiblen Systemen. Im Fokus stehen in diesem Zusammenhang die zahlreichen Industrieroboter. Einer ihrer Haupteinsatzgebiete ist das Schweißen von Rohbauteilen. Am Roboterarm befindet sich dazu eine Schweißzange, die täglich Tausende von Schweißpunkten an der Fahrzeugkarosse setzt und in der Regel mit Druckluftzylindern betrieben wird. Druckluft allerdings ist mit hohen Verlusten verbunden. Wartungsfreie und effizientere Servomotoren mit integrierter Spindel sind in der Lage, Druckluft an dieser Stelle zu ersetzten. Damit verbunden sind nicht nur geringere Energiekosten, sondern auch höhere Produktivität und Produktionsqualität.
Zusammenfassung In allen Bereichen der Industrie werden sich mechatronische Systeme langfristig durchsetzen und kosten- sowie wartungsintensive Technologien der Vergangenheit ablösen. Die Schweißzange als mechatronisches System _ausgestattet mit einem Servomotor mit innenliegender Spindel _ wird zur Servoschweißzange und hält für den Betreiber eine Reihe von Vorteilen bereit. Obwohl die Anschaffungskosten geringfügig höher sind,als bei herkömmlichen pneumatischen Systemen, haben bereits viele Betreiber erkannt, dass Einsparungen während des Betriebs ausgelöst durch Effizienz, Standfestigkeit und Energieersparnissen diese Mehrkosten wieder einspielen. |
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