| Frequenzumrichterantriebe bieten viele Vorteile wie z.B. Verschleißfreiheit der Asynchronmaschine, effektive Regelung und energiesparenden Einsatz. Zur Frequenzumformung können verschiedene Verfahren angewandt werden: Thyristorstromrichter und Pulsumrichter. Thyristoren sperren nur im natürlichen Nulldurchgang des Stromes. Deshalb ist die Ausgangsspannung nicht sinusförmig, sondern einem Phasenan- schnitt unterliegt. Thyristoren gestatten daher keine beliebige Modulation der Ausgangskurvenform. Auch mit zusätzlichen Löschkreisen ist diesem Problem nur bedingt und teuer beizukommen. Mit dem Aufkommen von abschaltbaren Leistungshalbleitern wurde es möglich, über eine Pulsweitenmodulation das Nutzsignal sinusförmig zu gestalten. Bei Pulsumrichtern wird die Spannung mit einer nach der Sinusfunktion variierenden Pulsbreite eines Rechtecks mit einigen kHz getaktet. Die Motorinduktivität integriert dabei die Spannungs- Zeit-Flächen zu einem fast perfekten Sinus. Vorteile dieses Verfahrens sind der hohe Wirkungsgrad, kleine Bauweise und das gleichmäßige Drehmoment des Antriebes. Vollbeitrag als PDF |
| |
|
 |
|