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| Dipl.-Ing. Dieter Pesch ist verantwortlich für Strategische Marktentwicklung bei der Eplan Software &Service GmbH &Co. KG in Monheim am Rhein. |
Die Rahmenbedingungen der Elektro- Konstruktion verlangen höchste Flexibilität. Gleichzeitig sind Kosten und Qualitätsführerschaft sowie ein möglichst kurzes Time-to-Market zu realisieren. Das sind enorme Herausforderungen für das Engineering beziehungsweise den Entwicklungsprozess in einem Unternehmen. Aspekte wie disziplinübergreifende Zusammenarbeit oder die Standardisierung und damit die Erhöhung des „Reuse“ stellen sich als unverzichtbar dar.
Nach der Verlagerung von Produktionsstätten in Billiglohnländer denkt der eine oder andere auch über das Engineering nach. Wir sehen diese Entwicklung als ein Alarmsignal. Wie erwähnt, stehen die Maschinen- und Anlagenbauer steigenden Kundenansprüchen bei gleichzeitigem Kosten-, Qualitäts- und Zeitdruck gegenüber. Da das Engineering meist der größte Kostenblock ist, versuchen einige Firmen jetzt hier den Hebel anzusetzen. Ich bin der Meinung, dass Deutschland ein Standort mit hervorragend ausgebildeten, innovativen Ingenieuren ist, von deren Leistungsfähigkeit alle profitieren können. Es muss gelingen, die Entwicklungsprozesse zu optimieren.
Maschinen und Anlagen müssen schnell, kostenoptimiert und mit hoher Qualität entwickelt werden. Wir sehen das funktionale, disziplinübergreifende Engineering als unsere Antwort auf diese Anforderungen. Es muss eine Plattform geben, mit deren Hilfe man eine Maschine informationstechnisch modellieren kann. Die in diesem rein funktionalen Entwurf entstehenden Daten können in allen Disziplinen gleichermaßen genutzt werden. So findet beispielsweise die Generierung von SPS-Code oder Stromlaufplänen automatisch statt. Die Einbeziehung weiterer Bereiche ist uneingeschränkt möglich. So wird sichergestellt, dass man die übergreifenden Daten und die Leistungsmerkmale der disziplinspezifischen Spezialwerkzeuge wie beispielsweise SPS-Programmiersystem oder ECAE gleichzeitig nutzen kann.
Um in das funktionale Engineering einzusteigen, ist generell wichtig, dass die Unternehmen klare Vorstellungen haben, was sie erreichen wollen oder möglicherweise erreichen müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben.Weiterhin wird die Bereitschaft und Offenheit für Veränderungen der internen Prozesse und Arbeitsmethoden benötigt - selbstverständlich mit Rückendeckung des Top-Managements Vollbeitrag als PDF |
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