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| Dipl.-Ing. BORIS WALDECK, Manager Marketing und Vertrieb, KW-Software GmbH |
Die Vision von Microsoft: ‚Empower people through great software - any time, any place and on any device‘ zeigt, das wir in der Softwareentwicklung und in der Art und Weise wie Softwaretools eingesetzt werden, in Zukunft vor starken Veränderungen stehen. Durch die Entwicklung der neuen Automatisierungs-Frameworks entsteht eine neue Klasse von Tools die, wenn sie auf die Bedürfnisse der Maschinen- und Anlagenbauer angepaßt werden können, weitreichende Einsparungen im Engineering einer Maschine oder Anlage erzielen lassen. Erfahrungen aus durchgeführten Projekten auf Basis der heutigen Technologie (SOFT-SPS und IEC 61131) haben gezeigt, das sich mit einer Software/Hardware, die auf den jeweiligen Maschinenbauer abgestimmt ist, ein erhebliches Einsparungspotential erzielen läßt. So wurden zum Beispiel bei einem Hersteller aus der Verpackungsindustrie die Durchlaufzeiten für eine Maschine vom Vertragsabschluß bis zur Endabnahme von 6-12 Monaten auf unter 3 Monate reduziert.
.NET bietet nun die Basis solche Projekte - auf Grund seiner offenen Architektur - für viele Maschinen- und Anlagenbauer zu verwenden und sie auf seine Bedürfnisse anzupassen. Dadurch werden die Engineeringkosten deutlich reduziert.
Heute arbeiten viele Maschinenbauer an den unterschiedlichen Modellen zur Kostensenkung und zur Flexibilisierung. Hierbei werden unterschiedlichste Methoden, von der Modularisierung der Maschine, des Schaltschranks, der Entwicklung spezieller Software bis hin zu neuen Programmierstandards angewandt. Es fehlt jedoch noch das durchgängige Modell, das alle diese unterschiedlichen Ansätze auch von der Softwareseite her unterstützt.
Das .NET basierte Automation Framework von KW-Software basiert auf den Erfahrungen und Anforderungen von vielen Kunden der Firmen Lenze, Phoenix Contact und den der weltweit über 100 Automatisierungsherstellern, die unsere Steuerungssoftware einsetzen oder in eigene Softwaresuiten eingebunden haben. Auf dieser Basis lassen sich durchgängig modulare Maschinen engineeren.
Werden über das offene, modulare Engineering hinaus, die .Net Technologien CLR und MSIL dazu verwendet auch die Schnittstelle von Geräten zu vereinheitlichen, können die Anwender mit wirklich geräteunabhängigen Maschinenmodulen arbeiten.
Eine spannende Frage ist es, wie Software Firmen über die reinen Lizenzkosten hinaus an der deutlichen Einsparung der Engineeringkosten teilhaben können. Modelle in denen Engineering Software als Beigabe zur Hardware oder sogar kostenlos vertrieben wird, sind sicherlich im Hinblick auf Investitionen in neue Technologien und damit in weitere Innovationen für den Maschinen- und Anlagenbauer als problematisch anzusehen. Sicher scheint aber, das sich der Wert einer Engineering Software gegenüber der Runtime Software und der Hardware deutlich erhöhen wird. Schon bald wird, durch die immer weiter voranschreitende Standardisierung der Geräte, die Einbindung der Geräte in die Engineeringsoftware zu einem wichtigen Alleinstellungsmerkmal und wird deutlich zur Kaufentscheidung beitragen. |
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